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Hochzeits Knigge
Hochzeits Knigge

Hochzeits Knigge

Bild: Stefan Heerdegen  / pixelio.de

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Wie offiziell es aber tatsächlich wird, hängt ganz von den Planungen des Brautpaares ab. Einiges könnt ihr schon aus der Örtlichkeit der Feier herleiten: Bei einer Landhochzeit in der Scheune kleidet ihr euch natürlich legerer, als bei einer Feier im 5-Sterne-Hotel oder einem Schloss. Aber ihr solltet es auch nicht darauf anlegen, das Brautpaar zu übertrumpfen!

Wenn ihr unsicher seid, fragt einfach beim Brautpaar oder den Trauzeugen nach. Das ist allemal besser als dann under- oder overdressed bei der Hochzeit zu erscheinen.

Außerdem sollte man sich in der Kirche nicht zu freizügig kleiden, das kann bei anderen Gästen evtl. Empörung hervorrufen. Ihr könnt bei einem schulterfreien Kleid ja einfach eine Stola tragen und bei einem tiefen Ausschnitt zumindest im Gotteshaus ein schönes Tuch umbinden, um das Dekolleté etwas zu verdecken.

Und noch etwas Wichtiges: Auch wenn es für Blumenkinder erlaubt ist, ein weißes oder sehr helles Kleid anzuziehen, ist es für erwachsene Frauen ein absolutes No-Go! Auch weiße Hüte sind nicht erwünscht

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Gerade während der Hochzeitsfeier gibt es einiges zu beachten:

  • Organisiert keinen Programmpunkt, den das Brautpaar absolut nicht toll findet (z.B. Brautentführung, Karaoke, Gedichte etc.). Bei dem Trauzeugen oder dem Zeremonienmeister könnt ihr sicherlich erfahren, ob eure „Einlage“ gewünscht ist.
  • Wenn ihr eine Rede halten, einen Programmpunkt oder ein Hochzeitsspiel organisieren möchtet, dann achtet darauf, alles so kurz und interessant wie möglich zu gestalten.
  • Auch bei langweiligen Vorträgen und Reden solltet ihr keine blöden Bemerkungen machen oder offensichtlich zeigen, dass ihr euch langweilt.
  • Wird das Essen als Buffet aufgebaut, dann drängelt euch auf keinen Fall vor, egal wie hungrig ihr seid. Überladet den Teller nicht, damit euch auf dem Weg zurück zu eurem Platz nichts herunterfällt. Geht lieber öfter mit kleinen Portionen.
  • Seid nicht sauer, wenn das Brautpaar nicht so viel mit euch redet, wie ihr es euch gewünscht hättet. An diesem Tag sind so viele Gäste da, einige hat das Brautpaar vielleicht schon seit Jahren nicht gesehen. Nehmt das nicht persönlich, sondern freut euch für das Brautpaar, dass so viele Gäste kommen konnten.
  • Macht doch vor der Hochzeit einen Tanzkurs oder übt zumindest ein paar Tanzschritte mit Freunden, damit ihr nach dem Brautwalzer auch mittanzen könnt und das Brautpaar nicht alleine auf der Tanzfläche stehen muss.
  • Schreibt euch vor der Hochzeit ein paar schöne Gästebuchsprüche auf. Fast auf jeder Hochzeit liegt ein Gästebuch aus und mit einem passenden Spruch wird der Eintrag interessanter.
  • Fangt niemals einen Streit an! Und reagiert nicht auf Provokationen! Auch wenn ihr im Recht seid, nehmt euch mit Rücksicht auf das Brautpaar lieber zurück und stellt euch mit eurem Gegenüber gut.
  • Trinkt nicht zu viel Alkohol! Ihr solltet euch noch gut unter Kontrolle haben. Nichts ist peinlicher auf einer Hochzeit, als ein Gast, der herumschwankt und Blödsinn von sich gibt. Da kann die Partystimmung ziemlich schnell im Keller sein.
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Sie hätten sich einen anderen Tischnachbarn gewünscht? Bevor Sie den Aufstand proben, denken Sie bitte daran, dass das Brautpaar bei der Aufstellung der Sitzordnung für die Hochzeitsgesellschaft wichtige Gegebenheiten bedacht hat. Es ist nämlich ganz und gar nicht egal, wer neben wem sitzt. Die richtige Platzierung der Gäste kann helfen, Unruhe oder Streit zu vermeiden. Während traditionell Paare an der Hochzeitstafel voneinander getrennt platziert wurden und sie bestenfalls gegenüber Platz nehmen durften, schreibt die Etikette das heute nicht mehr vor. Frisch verliebte Paare trennen sich ungern und haben dann weniger Spaß am Fest. Bei großen Feierlichkeiten hängt in den meisten Fällen am Saaleingang die Sitzordnung aus, während bei kleineren Feiern kleine Tischkarten ausreichen. Natürlich wird sich die Sitzordnung im Laufe der Feier auflockern. Meist nach dem Essen oder dem Kaffee. Aber zu Beginn der Festlichkeiten sollten Sie sie unbedingt beachten.

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Z.B. solltet ihr die Antennenschleife nicht direkt nach der Hochzeit vom Auto ablösen. Ein Brauch besagt, dass die Schleife von alleine abfallen sollte. Bringt sie deshalb nicht zu fest an. Sollte sie nach 2-3 Wochen immer noch am Auto sein und mittlerweile nicht mehr schön aussehen, dann ist es auch legitim, sie abzunehmen.

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Kinder der Gäste sind eine quirlige Bereicherung für die Feier, verlangen aber mit zunehmender Dauer immer mehr Aufmerksamkeit von ihren Eltern. Vergessen Sie nicht, dass es der große Tag des Brautpaars ist! Sorgen Sie also dafür, dass die Kleinen die Trauungszeremonie nicht zu laut stören, nicht in der Hochzeitstorte herumstochern oder beim Brautwalzer über die Tanzfläche sausen.

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Halten Sie sich lieber zurück, bevor Sie als Allererster zum Buffet rasen. Auf keinen Fall darf vor dem Brautpaar die Hochzeitstorte angeschnitten werden. Lautstarke Kritik an Essen, Service oder Umgebung ist unhöflich und unangebracht. Und denken Sie daran: Eine Hochzeit ist keine Freibierparty – Sie sollten nicht versuchen, sich die Kosten für Ihr Geschenk wieder „zurückzutrinken“.

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Viele Leute kommen nur zu Hochzeiten und Beerdigungen in eine Kirche. Unerfahren sind aber auch z.B. Protestanten in Bezug auf den katholischen Ritus. Die Leute um euch herum machen bestimmte Gesten und wissen genau, was während der Messe als nächstes kommt. Bitte versucht nicht deren Verhalten nachzuahmen! Erstens werdet ihr es nicht aus dem Stegreif gut hinbekommen, und zweitens könnte euch das noch als Lustigmachen über die Rituale ausgelegt werden.

Am besten setzt ihr euch einfach ein bisschen weiter hinten hin und verhaltet euch ruhig. Wenn alle aufstehen, steht ihr mit auf. Ihr müsst aber z.B. nicht die Hände zum Gebet falten, wenn ihr nicht gläubig seid.

Natürlich solltet ihr pünktlich sein und laut Hochzeitsknigge min. 10 Minuten vor der Trauung bei der Kirche erscheinen. Wenn ihr wichtige Aufgaben habt (z.B. Verteilung der Kirchenhefte, Einweisung der Blumenkinder, etc.), dann besser 30 Minuten früher. Solltet ihr euch dennoch verspäten, dann setzt euch am besten leise und unauffällig in die hintere Reihe (zur Not solltet ihr laut klappernde Schuhe vorher ausziehen).

Klar sollte sein, dass das Handy ausbleibt (obwohl man in den meisten Kirchen sowieso keinen Empfang hat) und man auch laute Äußerungen oder Gespräche unterlässt. Auch dauerndes Flüstern kann sehr lästig sein. Das Fotografieren überlasst ihr auch besser den Profis oder nahen Verwandten, das Brautpaar ist schon nervös genug!

Sehr schön ist es, wenn möglichst alle Gäste mitsingen und mitbeten und sich mitfreuen (grundsätzlich darf auch in Kirchen geklatscht werden), damit es eine fröhliche Feier wird. Denn: Hochzeitsgäste sind keine Statisten sondern Mitfeiernde!

Wie bei jeder Begrüßung, sollte die Frau zuerst begrüßt werden. Gratuliert nach der Trauung deshalb immer zuerst der Braut und dann dem Bräutigam.

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Auch wenn man bereits nach dem Kirchenauszug das Paar zur Vermählung beglückwünscht, wartet man mit dem Überreichen der Geschenke bis zur Feier, die anschließend stattfindet. Dort wird meist ein Geschenktisch bereit gestellt, auf dem die Gäste ihre Präsente ablegen können. Um dem Paar hinterher ein Rätselraten über die Spender zu ersparen, sollte man eine Karte mit dem Namen des schenkenden Gastes beilegen. Geldgeschenke sind bei Brautpaaren stets willkommen und kein Zeugnis von mangelndem Einfallsreichtum. Das Geld sollte zur Überreichung so „verpackt“ sein, dass man den Betrag nicht direkt erahnen kann.

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Auf Mobiltelefone ist an diesem Tag, so weit es geht, zu verzichten. Nichts ist störender und ärgerlicher als ein Handyklingeln während der kirchlichen Trauungszeremonie. Selbst während der Feier und des Festmenüs sollte es ausgeschalten oder zumindest lautlos gestellt werden. Gastqualitäten beweist man außerdem, indem man eigene Wünsche, sei es zur Tischordnung oder zum Menü, hinten anstellt. Möchte man – aus welchen Gründen auch immer – nicht lange auf dem Fest verweilen, ist es Sitte, sich erst nach dem Anschneiden der Hochzeitstorte zu verabschieden.

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Zu einer gelungen Musikauswahl als Eröffnungstanz würden viele gerne direkt das Tanzbein schwingen. Dieser Moment gehört jedoch allein dem Brautpaar. Nach einer Weile werden dann die Eltern hinzugeholt. Die Braut tanzt mit dem Schwiegervater, der Bräutigam mit der Schwiegermutter.

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